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Presseberichte: Aus den Jahren 2007 bis 2008

2007

Chrüzzwickgump-Memorial vom 25. November 2007 Menü

Der Turnverein Frutigen führte am Samstag, 24. November 2007 zum sechsten Mal das Spielturnier „Chrüz-Zwick-Gump-Memorial“ durch. Eine neue Kategorie und verschiedenste Disziplinen garantierten spannende Wettkämpfe.

Nach fünf erfolgreichen Jahren erweiterte der TV Frutigen sein Spielturnier mit einer neuen Kategorie. Neben der traditionellen Kategorie, die keine Einschränkungen betreffend der Anzahl teilnehmender Männer stellte, konnten sich die Teams neu in der Mixed- Kategorie anmelden. Die Bedingung dafür war aber, dass in den einzelnen Spielen immer ein Minimum an Damen auf dem Spielfeld stand. Beim Unihockey und Basketball waren dies je zwei, beim Volleyball und Seilziehen drei Damen.

Messen besiegt sich selber

Diese neue Kategorie erfreute sich schon in diesem Jahr einer grossen Beliebtheit, und so starteten 12 der insgesamt 19 Teams als gemischte Mannschaften. Damit konnte die Anzahl Teams im Vergleich zum Vorjahr gehalten werden und über 120 Sportler kämpften um die Kategoriensiege.

Schon während den Gruppenspielen zeichneten sich in der Mixed-Kategorie die möglichen Anwärter auf den Sieg ab. Der TV Messen, mit zwei Teams gestartet, konnte mit beiden Teams einen Gruppensieg feiern. In der dritten Gruppe siegte das Team „CH-Nati“ aus Worben. Alle drei Teams überstanden die Viertelsfinals, wie auch das Team des Tennisclub Frutigen. Die Teams aus Messen siegten beide und standen so im vereinsinternen Final.

Traditionell ist das Finalspiel immer ein Volleyballspiel. Das Team Messen II bezwang dabei Messen I mit 19:11 und konnte sich somit als erster Sieger in der Kategorie Mixed feiern lassen. Im kleinen Final sicherte sich die „CH-Nati“ den dritten Rang im Basketball knapp mit 1:0.

Rösti und Bratwurst

In der offenen Kategorie traten drei der letztjährigen Topteams gegeneinander an. Auch dieses Jahr konnten sich „Rösti&Bratwurst“, „Das Jahr ke Nachwuchs“ und der letztjährige Sieger „Stärne Füfi“ aus Reichenbach in den Gruppenspielen durchsetzen. „Stärne Füfi“ traf im Halbfinal auf „Das Jahr ke Nachwuchs“ aus Frutigen. Die Frutiger, die Sieger 2005, konnten im Basketball dank einer defensiv guten Leistung mit 3:1 gewinnen und zogen in den Final ein. „Rösti&Bratwurst“ aus Vinelz und „Rockstar“ aus Thun kämpften im Unihockey um den zweiten Finalplatz. Nach 9 Minuten Spielzeit stand es 3:3 zwischen den Teams und so musste ein Seilziehen über den Einzug in den Final entscheiden, welches das Team aus Vinelz gewann.

Im Final lagen „Rösti&Bratwurst“ schnell mit 7:1 in Führung und es schien, dass das Team nach dem letztjährigen zweiten Platz dieses Jahr den Sieg davon tragen würde. „Das Jahr ke Nachwuchs“ konnte sich aber nochmals aufbäumen und siegt schlussendlich mit 15:11. „Stärne Füfi“ siegte im kleinen Final mit 4:1 gegen „Rockstar“ im Unihockey.

Nach dem Turnier wurde beim abschliessenden Essen in gemütlicher Runde über Sieg und Niederlage diskutiert und bereits erste Strategien für nächstes Jahr zurechtgelegt; den der Turnverein Frutigen plant, auch im nächsten Jahr das beliebte Spielturnier gegen Ende November im ähnlichen Rahmen durchzuführen.


GeTu-Trainingsweekend in Spiez Menü

45 Geräteturnerinnen und –turner des TV Frutigen mit 13 Leiterinnen und Leitern verbrachten ein Trainingsweekend in Spiez.

Am letzten Samstagmorgen um zehn Uhr traf sich die gutgelaunte Geräteriege in Kanderbrück, um sogleich mit Privatautos und Kleinbus Richtung Dürrenbühl-Turnhalle in Spiez aufzubrechen. Am Ziel angekommen ging’s unverzüglich los mit Einturnen, während Leiterinnen und Leiter die Geräte aufstellten.  Bis am späten Nachmittag wurde an den Schaukelringen,  an Reck und Barren, am Boden und mit dem Minitramp trainiert. Dazwischen und zur Auflockerung wurden Geschicklichkeitsübungen und  Spiele eingestreut. Pausen hätte es auch gegeben, diese wurden aber lediglich für kurze Zwischenverpflegungen genutzt, um dann möglichst sogleich wieder auf eigene Faust noch ein bisschen zu üben.

Für das Nachtessen und Übernachtung wechselte man in die Zivilschutzanlage Räumli, wo Spaghetti, Salat und Glace auf die Turnerinnen und Turner warteten. Nach dem Abwasch war Spielen und Plaudern angesagt, um dann, nach Alter gestaffelt  in die Schlafsäcke zu kriechen. Dass nicht alle sogleich in den Tiefschlaf fielen gehört auch dazu…

Am Sonntagmorgen um sieben Uhr war Tagwache, anschliessend gab’s Frühstück, dann hiess es packen, Unterkunft reinigen und kurz nach neun Uhr wurden in der Dürrenbühl-Halle bereits wieder die Muskeln aufgewärmt und der Trainingsbetrieb fortgesetzt.
Leiterinnen und Leiter nutzten die Gelegenheit, Übungsteile einmal etwas intensiver trainieren lassen zu können und diese auch anders aufzubauen, als dies im normalen Training möglich ist. Und auch zum gegenseitigen Kennenlernen bot das Trainingsweekend eine gute Gelegenheit: Praktisch alle der sechs- bis achtzehnjährigen Turnerinnen und Turner absolvierten mit allen Leiterinnen und Leitern eine Lektion.

Gegen drei Uhr am Nachmittag wurde der Turnbetrieb schliesslich mit Lockerungs- und Dehnübungen  abgeschlossen, die Halle aufgeräumt, und müde, aber zufrieden die Heimreise angetreten.

Das zweite Trainingsweekend hat allen Beteiligten Spass gemacht, mit dem dritten im nächsten Jahr ist zu rechnen.

Zum Schluss gilt allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben ein herzlicher Dank, insbesondere Matthias Borter für die ausgezeichnete Organisation.


Eidgenössisches Turnfest in Frauenfeld Menü

Dem TV Frutigen fehlte am Eidg. Turnfest in Frauenfeld das Wettkampfglück, darf sich aber nach wie vor zu den Top-Vereinen des Schweizer Turnsports zählen. Der Gesamtverein geht gestärkt aus dem elftägigen Anlass hervor.

Die Turnfahne als Erkennungszeichen veranlasste Alt Bundesrat Adolf Ogi während des Wettkampfes zu einem Besuch beim TV Frutigen. Zusammen mit dem Zentralpräsidenten des Turnverbandes Hanspeter Tschopp wünschte er dem Oberturner Adrian Lauber und dem Präsidenten Hanspeter Trummer alles Gute für den Wettkampf. Trotz diesen prominenten Wünschen stand dem TV Frutigen am Eidg. Turnfest in Frauenfeld das Glück nicht immer zur Seite.

Frutigerin im Spital
Nach dem erfolgreichen Abschneiden am Oberländischen Turnfest galt es, die Leistungen zu bestätigen. Das Eidg. Turnfest zeigte deutlich auf, dass es einen optimalen Wettkampf braucht, um ganze vorne mitzumischen. Und dies gelang den Frutigern in Frauenfeld ganz einfach nicht. Das Risiko mit äusserst knapp berechneten Übergaben zahlte sich mit einem Wechselfehler in der Pendelstaffete nicht aus. Dass der erste Wettkampfteil dennoch punktemässig gut ausfiel, dafür sorgten die Frauen im Team Aerobic. Obwohl beim Einturnen eine Turnerin bei einer Hebefigur zu Boden fiel, sich die Schulter ausrenkte und hospitalisiert werden musste, liessen sie sich nicht aus dem Konzept bringen und wurden mit der tollen Note von 9.18 belohnt. Dies gab denn auch den Ausschlag, im November gar an den Schweizermeisterschaften teilzunehmen. Der Turnfest-Auftritt wird dem Gymnastik-Team wohl in einmaliger Erinnerung bleiben. Rund 1000 Zuschauer honorierten die gelungene Vorführung mit einem grossen Applaus. Dies musste für einmal anstelle der Note als Lohn für den Aufwand betrachtet werden. Eine persönliche Bestleistung im Weitsprung und Frauen-Power im Steinstossen verhalf dem TV Frutigen auch im zweiten Wettkampfteil zu einer Note knapp über 9 Punkten. Einen Taucher gab es im letzten Wettkampfteil. Während die Steinheber trotz Ausfall ihres besten Turners das Maximum herausholten, kamen die 1000m-Läufer und das Team im Fachtest überhaupt nicht auf Touren, obwohl sich der jüngste Läufer im 1000 Meter-Team der Frutiger eine neue persönliche Bestmarke notieren lassen durfte. Dies macht den Vereinswettkampf aber gerade so verbindend und für den Zusammenhalt eines Vereines attraktiv. Nicht die Einzelleistung steht im Vordergrund, sondern das Gesamtresultat am Schluss. Die 27.21 Punkte reichten in der 2. Stärkeklasse zum 19. Rang. Mit einer optimalen Leistung wäre gar eine Auszeichnung drin gelegen. Doch auch so wäre ein Hadern mit dem Schicksal für die Frutiger ein Klagen auf hohem Niveau. Der TV Frutigen darf sich auch mit dieser Note zu den Top-Vereinen in der Schweiz zählen.

Turnen ist cool
Wer den Turnsport einzig abwertend als Legitimation zu ausufernden Festivitäten degradiert, tut allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Eidg. Turnfestes unrecht. Zehntausende von Turnerinnen und Turnern machten die Allmend in Frauenfeld zu einem grossen, fröhlichen und verbindenden Festplatz. Die Botschaft „Cool and Clean“ vom grössten nationalen Präventionsprogramm kommmt im Turnsport an. Das polysportive Angebot und die Generationen verbindende gemeinsame sportliche Tätigkeit führen auch beim TV Frutigen dazu, dass es selbstverständlich ist, auch Leistungsschwächere im Wettkampf einzusetzen. Der Turnsport kennt keine Ersatzbank. Das sportliche und das soziale Netz ist im Turnsport engmaschig gestrickt. Es wäre an der Zeit, dass auch die Kommunalpolitiker diese soziale Bedeutung der Turnvereine vermehrt anerkennen oder zumindest nicht boykottieren.

Warmer Empfang in Frutigen
So bereiteten denn auch die vor einer Woche im Einsatz stehenden Turnerinnen und Turner der Jugendriege den Aktiven am Sonntag am Bahnhof in Frutigen einen herzlichen und warmen Empfang. Der Fahnenträger des JUTU führte den Umzug mit Stolz durch das Dorf und hätte eine grössere Beachtung verdient gehabt. Die Turnerfamilie feierte den Abschluss des „Eidgenössischen“ mit feinen Salaten und Grilladen im Restaurant Hallenbad, wo der zurücktretende Oberturner Adrian Lauber verabschiedet wurde.

Resultate 2. Stärkeklasse:
1.STV Wangen, 29.40 Punkte
2.STV Tuggen, 29.30 Punkte
3.TV Wohlen, 28.93 Punkte
19.TV Frutigen, 27.21 Punkte


Einzelnoten des TV Frutigen:

Pendellauf 9.13
Team-Aerobic: 9.18
Gymnastik: 9.06
Weitsprung: 8.73
Steinstossen: 9.40
1000 Meter: 8.86
Fachtest: 8.82
Steinheben: 9.57


Oberländisches Turnfest in Brienz Menü

Die Hauptprobe für das Eidg. Turnfest ist dem TV Frutigen geglückt. In Brienz sicherten sich die Kandertaler am Oberländischen Turnfest in der 1. Stärkeklasse einen Podestplatz. 60 Turnerinnen und Turner standen für den TV Frutigen im Einsatz.

„Eine Note über 27 Punkte wäre schön“ formulierte Hanspeter Trummer als Präsident des Turnvereins Frutigen die Zielsetzung am Oberländischen Turnfest in Brienz. Es sollte noch besser kommen.

Mit 9.3 Punkten in der Pendelstaffette gelang den Frutigern der Start in den dreiteiligen Vereinswettkampf nach Wunsch. Das Minimalziel von 9 Punkten verpassten dagegen die Turnerinnen des Team-Aerobics. Als erstes Aerobic-Team im Einsatz, waren die Frutigerinnen scheinbar besser vorbereitet als die Wertungsrichterinnen, wurden doch am Nachmittag auffallend bessere Noten vergeben. Dafür holte im zweiten Wettkampfteil die Gymnastik-Gruppe die Kohlen wieder aus dem Feuer. Ihre ausdrucksstarke Vorstellung wurde mit 9.35 Punkten belohnt. Zusammen mit Weitsprung und Steinstossen lag man auch nach dem zweiten Wettkampfteil auf Zielkurs.

Fachtest optimal gelungen
Im abschliessenden Fachtest wuchsen die Turnerinnen und Turner des TV Frutigen über sich hinaus und steuerten wichtige 9.82 Punkte bei. Der 1000 Meter Lauf konnte auf Asphalt gelaufen werden, was den Frutigern entgegen kam. Fabienne Germann als jüngste im Team verpasste die Maxialnote nur knapp. Im Steinheben gelang den Frutigern die Höchstnote.

bester Oberländer Verein
Mit einer Gesamtpunktzahl von 27.88 Punkten wurde die Zielvorgabe von den 60 startenden Turnerinnen und Turnern des TV Frutigen, wovon sieben noch dem JUTU angehören, deutlich übertroffen. In der 1. Stärkeklasse lag lediglich der STV Wangen sowie der STV Tuggen vor dem Kandertalern. Diese beiden Vereine werden am Eidg. Turnfest in Frauenfeld zum engeren Favoritenkreis gehören, sodass der dritte Schlussrang des TV Frutigen in Brienz dennoch als hervorragendes Ergebnis gefeiert werden darf, gleichbedeutend mit dem Titel des besten Oberländer Vereins. Die tollen Programme der Gymnastik sowie des Team-Aerobics durften am Sonntag vor viel Publikum nochmals geturnt werden. Aus das ein schönes Zeichen an den TV Frutigen von den Organisatoren aus Brienz.

Höhepunkt in Frauenfeld
Die Hauptprobe zum Eidg. Turnfest in Frauenfeld ist dem Team um Oberturner Adrian Lauber also geglückt. Beim nur alle sechs Jahre stattfindenden Grossanlass werden die Frutiger voraussichtlich in der 2. Stärkeklasse starten. Um auch dort ganze vorne mitzumischen, wird wohl eine Note von deutlich über 28 Punkten nötig sein. Ebenso wichtig wie der Schlussrang ist beim Turnsport aber auch die gemeinsame Erzielung eines Gesamtergebnisses, ohne die einzelne Leistung zu werten. Eindrücklich demonstrierte das der STV Tuggen in Brienz. Kein geringerer als der Viererbobweltmeister Ivo Rüegg stand bei den Innerschweizern im Einsatz und trug seinen Teil zu einem erfolgreichen Turnfest des STV Tuggen bei. Seine Startschnelligkeit bewies der Bobstar bei der sonntäglichen Oberländerstaffette, zog doch hier der Frutiger Startläufer klar den Kürzeren.

Einzelnoten des TV Frutigen:
Pendellauf: 9.30
Team-Aerobic: 8.90
Gymnastik: 9.35
Weitsprung: 8.54
Steinstossen: 9.58
Fachtest: 9.82
1000 Meter: 9.30
Steinheben: 9.67


Alpin Marathon Menü

2. Rang für Urs Jenzer am Alpin Marathon Liechtenstein

Der Frutiger Urs Jenzer lief am Alpin Marathon in Liechtenstein aufs Podest. Mit seinem 2. Rang ist ihm der Start in den Mountain-Marathon-Cup 2007 gelungen.

Auch weitere Frutiger Läufer warteten mit guten Leistungen im Ländle auf. 1800 Höhenmeter, verteilt auf 42 Kilometer und das alles auf Liechtensteiner Boden: Mit dem Alpin Marathon Liechtenstein folgte am Samstag, 16. Juni 2007 der Startschuss zum Mountain-Marathon-Cup und damit auch die Stunde der Wahrheit für den Frutiger Läufer Urs Jenzer, welcher sich intensiv auf diese Cup-Wertung vorbereitet hat. Dieser Bergmarathon-Cup, welcher noch den Zermatt Marathon Anfangs Juli und im Herbst den Jungfrau-Marathon umfasst, zog zahlreiche Spitzenläufer aus dem In- und Auslang an. In einem starken Läuferfeld fand sich Urs Jenzer trotz einem für seine Verhältnisse schnellen Start nach dem ersten Viertel der Strecke lediglich auf dem 12. Zwischenrang. In den folgenden ruppigen Partien mit diversen Aufstiegen, gefolgt von Abwärtspassagen spielte er seine Stärken aus und machte Rang um Rang gut. Nach der Rennhälfte lag er bereits auf dem 4. Zwischenrang, nur noch vier Minuten hinter dem Führenden. Bis drei Kilometer vor dem Ziel stiess Jenzer an die dritte Stelle vor und konnte sich bis ins Ziel gar noch um einen Rang verbessern und lief rund zwei Minuten hinter dem Engländer Timothy Short in Malbun ein. „Erfreulich ist, dass ich Läufer, welche in Vorjahren noch vor mir lagen, distanzieren konnte“, freute sich Urs Jenzer. So klassierten sich hinter dem Frutiger etwa der zweifache Sieger dieses Rennens, Karl Jöhl sowie der Marokkaner Mohamed Ahansal. Damit schuf sich Jenzer eine gute Ausgangslage im Kampf um den Mountain-Marathon-Cup, welcher mit dem Zermatt Marathon seine Fortsetzung
finden wird. Mit „einem Rang unter den ersten Fünf“ formuliert er seine Zielsetzung für die Gesamtwertung weiterhin vorsichtig. Gelingt ihm am 7. Juli im Wallis einähnlicher Exploit, könnte Jenzer auch in der Schluswertung ganz vorne mitmischen.

Mit Stefan Jenzer und Toni Allenbach klassierten sich zwei weitere Frutiger in diesem internationalen Feld in vorderen Positionen. Von ihren Zeiten knapp unter bzw. über der 4-Stunden-Marke träumen andere (Flach)Marathon-Teilnehmer nur.

Auszug aus der Rangliste - Overall (total 612 Klassierte):
1.Timothy Short GB, 3:09.51
2.Urs Jenzer, Frutigen, 3:11.57
3.Karl Jöhl, Amden, 3.13.12
50.Stefan Jenzer, Frutigen, 3:52.43
77.Toni Allenbach, Frutigen, 4:02.58


Hauptversammlung vom 20. Januar 2007 Menü

Erfolge müssen hart erarbeitet werden

Der in den Vorjahren erfolgsverwöhnte TV Frutigen blickte sportlich kritisch auf das letzte Jahr zurück. Für das Eidg. Turnfest in Frauenfeld in diesem Jahr ist mehr Einsatz und grössere Leistungsbereitschaft gefordert. Stefan Jenzer wurde zum neuen Freimitglied gewählt.

Am Samstag, 20. Januar 2007 konnte Hanspeter Trummer als Präsident des TV Frutigen über 80 Mitglieder an der 108. Hauptversammlung des Vereins begrüssen. In seinem Jahresbericht lobte er die Bereitschaft seiner Turnerinnen und Turner, aktiv als Helfer bei verschiedensten Anlässen mit anzupacken. Speziell hob er dabei den Einsatz bei den Weltcuprennen in Adelboden hervor, wo der TV Frutigen seit Jahren als Betreuer des VIP-Zeltes agiert. Im sportlichen Bereich forderte er von seinen Mitgliedern mehr Engagement, damit an die Erfolge der früheren Jahre angeknüft werden kann. Der Turnsport lebt von der gemeinsam erbrachten Leistung und hier erlaubt es keine Nachlässigkeiten.

Team-Aerobic mit Potenzial
Adrian Lauber hob als technischer Leiter des Vereins in seinem Bericht insbesondere die Leistungssteigerung des Team-Aerobics hervor. Er ist überzeugt, dass der 4. Rang an den Kantonalmeisterschaften nur ein Zwischenziel dieser von Mirjam Mathys motiviert trainierten Turnerinnen ist. Am diesjährigen Eidg. Turnfest in Frauenfeld nimmt dieses Team auf jeden Fall in seiner Wettkampfplanung eine zentrale Position ein. Robert Germann blickte als Verantwortlicher des Jugendturnens schliesslich auf ein turbulentes Jahr zurück. Sorgen bereitet ihm der Umstand, dass immer weniger Knaben im Jugendturnen mitmachen. Ausgelöst durch Fussball-WM und bevorstehender Euro08 erscheinen Leichtathletik und Turnen fälschlicherweise nicht genung Anreize für die Knaben zu bieten. So ist es nicht erstaunlich, dass im Jugendturnjahr 2006 mit Sarah Ruch ein Mädchen mit einem Medaillengewinn an den Schweizermeisterschaften im Sprint für das herausragendste Restultat sorgte. Das grosse Interesse am Geräteturnen führte im Gegenzug dazu, dass nicht alle Kinder aufgenommen werden konnten. Um die Wichtigkeit der Geräteturnabteilung zu unterstreichen wird der TV Frutigen im Jahre 2008 die Oberländischen Meisterschaften durchführen.

Höhepunkt: „Eidgenössisches“
Die Versammmlung bestätigte die Vorstandsmitglieder für eine weitere Amtsperiode. Das vielfältige Tätigkeitsprogramm sieht als Höhepunkte die Teilnahme sowohl mit dem Jugendturnen als auch mit der Aktivriege am Eidg. Turnfest in Frauenfeld vor. Das Jugendturnen Frutigen wird mit 60 Kindern wohl eine der grössten Delegationen an diesem nur alle sechs Jahre stattfindenden Grossanlass stellen. Daneben belohnt sich der TV Frutigen Ende September mit einer dreitägigen Vereinsreise gleich selber.

Stefan Jenzer Freimitglied
Mit Stefan Jenzer wählte die Versammlung mit grossem Applaus ein neues Freimitglied des Vereins während sich Lukas Germann als Pechvogel des Jahres diese Sonderauszeichnung holte. Nicht nur gelang es dem Präsidenten Hanspeter Trummer den über 500 Mitglieder zählenden Verein im Vereinsjahr 2006 mit viel Umsicht zu leiten und in der Bevölkerung zu vertreten, mit einem gleichzeitigen Trainingsbesuch von annähernd 100 % führte er seine Turnerinnen und Turner auch im sportlichen Bereich an und gewann die Jahresmeisterschaft. Die Versammlung honorierte sein grosses Engagement für den Turnsport und insbesondere den TV Frutigen mit einer Standing-Ovation.


Stefan Jenzer (links), neues Freimitglied und Lukas Germann als Pechvogel des Jahres posieren vor der Vereinsfahne des TV Frutigen.